Ein Wegbegleiter durch das Jahr 2021


Gemeinsames Gebet von Frauen auf der ganzen Welt. Schönstatt-Ligistinnen aus allen Ländern erhielten dieses wunderbare Gebet für das ganze 2021. Wir beginnen bereits am 8. Januar 2021 ein gemeinsames Gebet, dank dessen werden wir jeden Monat die MTA als Königin der Frauen auf der ganzen Welt neu krönen.

 Einleitungsgebet 

Liebe Dreimal Wunderbare Mutter, Königin und Siegerin von Schönstatt, vereint mit allen berufstätigen Frauen auf der ganzen Welt kommen wir mit dankbaren Herzen, um dir als Königin der Frauen der ganzen Welt in unserem Hausheiligtum erneut die Krone anzubieten. Wir tun dies in Gemeinschaft, aber auch ganz persönlich. Wir bitten dich, hilf uns in dieser turbulenten Zeit, unser Frausein neu zu entdecken, und es echt christlich und authentisch zu leben. Schau mit liebevollem Blick auf uns herab. Hab Erbarmen mit all dem, was nicht so gut war, wo wir gefehlt haben, wo wir schwach waren. Erbitte uns die Gnade, im Liebesbündnis neu anzufangen, denn wir wissen: „Heiligkeit besteht in dem Mut, jeden Tag neu anzufangen.“  J.K


 Nimm uns an der Hand und forme uns mehr
und mehr nach deinem Bild,duKönigin unseres Herzens, Maria. 

Impuls zum 8. Februar

„Auch ich weiß, dass ungezählt viele Menschen der Begegnung mit Schönstatt eine vollständige Reformierung ihres Lebens verdanken. Ich weiß, wie viele Priester immer wieder erklären: was wären wir ohne Schönstatt! ... Aber das sage ich ebenso: Was geworden, was durch mich geworden, ist geworden durch unsere liebe Dreimal Wunderbare Mutter von Schönstatt.
Darf ich Ihnen einmal in einzelnen Etappen erklären, wie und was da im Einzelnen am Werden und am Werken war? Sie hat mich persönlich geformt und gestaltet von meinem 9. Lebensjahre an. ... Wenn ich zurückschaue, darf ich sagen: ich kenne keinen Menschen, der einen tiefergehenden Einfluss auf meine Entwicklung ausgeübt hat. Millionen Menschen zerbrechen daran, wenn sie so auf sich selbst gestellt sind, wie ich das gewesen bin. Ich musste vollständig innerseelisch allein aufwachsen, weil eine Welt in mir geboren werden musste, die später weitergetragen und weitergeleitet werden sollte. Hätte meine Seele Fühlung gehabt mit der damaligen Kultur, wäre ich irgendwann einmal persönlich gebunden gewesen, dann könnte ich heute nicht so ganz bestimmt sagen, dass meine Erziehung lediglich ein Werk der Gottesmutter war, ohne jeden tiefergehenden menschlichen Einfluss. Ich weiß, dass ich
damit viel sage.“ 

J. K. aus den Vortrag vom 1935 


Zum Nachdenken 

Jesus hat uns seine Mutter als unsere Mutter gegeben, „weil er nicht will, dass wir ohne Mutter gehen“, weil er weiß, wie sehr wir eine Mutter brauchen und welch großes Geschenk es ist, eine Mutter zu haben und als Kind an ihrer Hand den Weg zu gehen. So Papst Franziskus.

  • Freue ich mich immer wieder darüber, dass ich neben meiner irdischen Mutter auch eine himmlische Mutter habe, die meinen persönlichen Weg mit mir geht?


Manche wehren sich dagegen, Kind zu sein und als Erwachsene an der Hand der Mutter zu gehen, obwohl in jedem von uns immer ein Stück Sehnsucht nach dem Kind steckt und nach dem Evangelium Kind-sein Voraussetzung für den Eintritt in das Himmelreich ist. Maria ist die Aktive; sie ist es, die auf uns zukommt, die uns anspricht, uns beim Namen nennt. Nicht laut; sie überrollt uns nicht; sie drängt sich nicht auf. Sie spricht uns leise an in der Sprache des Herzens, in der Sprache der Liebe und der Einladung. Und sie nimmt uns an der Hand, weil sie unsere Mutter ist und es auch sein will. Sie weiß, dass wir oft eigensinnig und eigenwillig sind. Doch sie zieht sich nicht zurück. Im Gegenteil: Sie hebt uns auf, wenn wir gefallen sind. Sie ist Mutter.

  • Sagen wir ja zum Geist des Kind-seins? Gehen wir mutig an IHRER Hand durch unser Leben? Wissen wir uns in unserem Kind-sein von IHR gehalten?


Im Krönungsgebet bitten wir, uns von Maria an die Hand nehmen und führen zu lassen – nicht nur zu unseren Heiligtümern. Nicht nur gestern und heute zum Gebet am Gnadenort und zur Begegnung mit ihrem Sohn Jesus Christus; nein, sie lädt uns werbend ein, uns ihr anzuvertrauen, uns von ihr führen und uns von ihr nach ihrer Gestalt immer mehr zu glaubenden, hoffenden und liebenden Menschen formen und erziehen zu lassen; uns von ihrer Liebe zu ihrem Sohn anstecken zu lassen: ja, Jesus Christus mit ihrer Hilfe in uns immer mehr Gestalt werden zu lassen.

  • Lasse ich zu, mich formen zu lassen? Auf welchem Weg, lasse ich mich von IHR formen zu IHREM Bilde? Habe ich die Bereitschaft mich korrigieren zu lassen? Darf es mir etwas kosten?


Auszüge aus: Predigt von Erzbischof em. Dr. Robert Zollitsch anlässlich der, 20.09. 2015.



Schlussgebet 

Königin Maria:
Öffne meine Augen, damit ich das Gute und Schöne in den Menschen, denen ich heute begegne, entdecken kann. Lass mich die Goldkörner im Anderen suchen, damit das Gold unserer Krone neu glänzt. Öffne meine Ohren für die leisesten Wünsche Gottes heute, und hilf mir, meinen Mitmenschen richtig und aufmerksam zuzuhören, damit die Juwelen meiner Krone neu leuchten. Öffne meinen Mund, damit ich heute Worte der Liebe, der Vergebung und Ermutigung sprechen kann. Hilf mir, gütig und barmherzig zu sein so wie es einer Königin würdig ist. Öffne mein Herz, damit ich die Freude im Leben entdecke und weitergebe. Damit meiner Krone hell strahlt.
Segne uns auf unserem Weg und hilf uns, mehr und mehr aus unserem Ideal - ___________________________  zu leben.

O meine Königin …